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Tricksereien an der optischen Grenze [pdf]
Wer an unumstößlichen Grenzen rüttelt, hat es nicht leicht. Das musste der Physiker Stefan Hell erfahren, als er die Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen umgehen wollte. Anfangs fanden seine Ideen kaum Akzeptanz – heute ist Hell Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie. Ein Porträt.
Erschienen in Max Planck Forschung Spezial „Innovation“ 2009

Kautschuk – aus den Tränen der Bäume [Link]
Kondome, Kaugummi, Reifen. Kautschuk ist ein vielseitig einsetzbarer Grundstoff in der Industrie und eine wichtige Lebensgrundlage für die Bevölkerung in den Regionen, in denen er angebaut wird. Doch der weltweit wachsende Autoverkehr und die starke Nachfrage gefährden den Regenwald.
Erschienen im Online-Special „Winterreifen“ von ftd.de und capital.de am 18.11.09

Kooperation auf Wegwerfbasis [pdf]
Des einen Abfall ist des andern Rohstoff. Im dänischen Kalundborg haben Unternehmen ein Verwertungsnetz aus Lieferanten und Abnehmern von Müll gebildet – ein Vorbild für Industrieregionen weltweit.
Erschienen im Technology Review Magazin 04/2009

Sonne für den Norden [pdf]
Die Sonne strahlt zehntausend mal so viel Energie auf die Erde, wie die Menschheit derzeit braucht. „Wo also ist das Energieproblem?“, fragt der Physiker Gerhard Knies. Das Projekt Desertec will in den Wüsten Nordafrikas riesige Solarkraftwerke bauen und mit der Wärme der Sonne große Teile Nordafrikas und Europas mit Strom versorgen. Ein ehrgeiziges Ziel, das neben der Wissenschaft auch Wirtschaft und Politik herausfordert.
Erschienen in der Berliner Zeitung am 21.02.09

Große Mauterei in Holland [pdf]
Holland versinkt im Stau. Nach einem Viertel Jahrhundert Diskussion um die Straßenmaut ist das ewig ungeliebte Konzept nun auf der Erfolgsspur – Dank konsequenter Beteiligung der betroffenen Bevölkerungsgruppen. Mit dem zeit-, orts- und CO2-abhängigen Kilometerpreis für jedermann statt pauschaler Steuer könnte unser Nachbar zum verkehrstechnischen Vorreiter in Europa werden.
Erschienen im Technology Review Magazin 02/2009

Gezielt zu mehr Ertrag [pdf]
Computer, Roboter und GPS werden die neuen Gesellen des Bauern. Mit ihrer Hilfe kann er Böden und Pflanzen zentimetergenau beackern, düngen und bewässern, je nach Bedarf. Das schont Geldbeutel und Ressourcen – und bringt Land und Landwirt wieder näher zusammen.
Erschienen im Technology Review Magazin 09/2008

Denn nur sie wissen, was sie tun [pdf]
Kernreaktor oder Bombe – Uran ist für beides geeignet. Und darin liegt das Dilemma im Uranstreit mit dem Iran. Was das Land wirklich will, vermag niemand zu sagen. Doch dass Iran bereits mit seinen heutigen Anlagen waffenfähigen Brennstoff herstellen könnte, haben Physiker jetzt berechnet.
Erschienen am 23.03.08 in der FAS.

Der konservative Revolutionär [pdf]
Netzwerken, das konnte er gut. Und Talente wie Albert Einstein fördern. Würde der Physiker Max Planck heute als Wissenschaftler arbeiten, wäre er wohl schon früh Direktor eines der Institute geworden, die nach ihm benannt sind. Zum 150. Geburtstag feiert die Max-Planck-Gesellschaft ihren Namenspatron. Ein Porträt.
Erschienen im Hochschulmagazin DUZ 03/2008

Das flickt sich von allein [pdf]
Wunden heilen zum Glück meist von selbst. Doch wenn künstliche Materialien Risse bekommen, müssen sie aufwändig repariert werden oder landen auf dem Schrottplatz. Damit Flugzeugflügel nicht abreißen, Membranen luftdicht bleiben oder gerissene Gummis wiederverwendet werden können, schauen die Forscher ganz tief in die Trickkiste der Natur – und erzielen bereits erstaunliche Erfolge.
Erschienen am 24.02.2008 in der FAS.

Bis zum vorletzten Tropfen [pdf]
Der Preis für Erdöl steigt und steigt. Dadurch rentieren sich immer aufwändigere Methoden zur Erkundung und Förderung des wertvollen Schatzes. Auch auf der einzigen deutschen Bohrinsel im Wattenmeer. Ein Besuch.
Erschienen am 03.02.2008 in der FAS

A bis Z – Abhörmethoden [pdf]
Der BND hat Journalisten bespitzeln lassen. Wie kommt man überhaupt an Informationen, die einen eigentlich nichts angehen?
Erschienen am 21.05.06 in der FAS

Im farbigen Abglanz haben wir das Leben [pdf]
Nie spüren wir es stärker als in der Weihnachtszeit: Licht lässt uns nicht nur die Welt erkennen, es hellt auch unsere Stimmung auf. Doch wie entsteht Licht eigentlich und wie wirkt es? Und welcher Zukunft scheint die Beleuchtung entgegen, angesichts von Glühlampenverboten und „Licht-aus-Tagen“?
Erschienen am 23.12.07 in der FAS.

Alles so schön bunt hier [pdf]
2008 wird das Jahr der Mathematik. Keine Sorge: Die angeblich dröge Wissenschaft ist so vielfältig und bunt wie das Universum, das Forscher mit mathematischen Methoden zu erklären versuchen. Auch die Mathematiker sind nicht alle gleich. Doch sie eint die leidenschaftliche Liebe zu den Zahlen.
Erschienen am 14.12.07 im Hochschulmagazin duz.

Atommüll unter Beschuss [pdf]
Atommüll ist giftig, strahlt für unvorstellbar lange Zeiten und gehört deshalb ins Endlager. Nur: wo kann man ihn für eine Million Jahre wirklich sicher unterbringen? Da klingt die Idee verlockend, den radioaktiven Abfall vorher zu entschärfen – durch Bombardement mit Neutronen. Ein Laborbesuch am Forschungszentrum Karlsruhe.
Erschienen am 23.04.2006 in der FAS.

Ehre, wem Ehre gebührt [pdf]
Hunderte von Millionen Dollar werden alljährlich auf Auktionen für die Gemälde großer Meister gezahlt. Doch nicht einmal Kunstexperten können immer garantieren, dass nicht ein gelehriger Schüler oder ein geschickter Fälscher den Pinsel geschwungen hat. Jetzt machen sich auch Mathematiker auf die Suche nach dem persönlichen Stil eines Malers. Mit Methoden der Bildverarbeitung wollen sie Kunsthistorikern ein „drittes Auge“ verleihen. Der Text wurde mit dem 2. Preis des Matheon Medienpreises 2007 ausgezeichnet.
Spektrum der Wissenschaft April 2008

In der Kugel steckt die Kraft [pdf]
20 Jahre nach Tschernobyl gilt Atomkraft vielen wieder als rettende Alternative – angesichts von Klimawandel und drohender Energiekrise. Doch ihre Risiken spalten die Gesellschaft. Hierzulande erinnert sich manch einer noch an eine Technologie, die besondere Sicherheit versprach: der Hochtemperaturreaktor. Die Spurensuche führt ausgerechnet nach Afrika.
Erschienen am 08.10.06 in der FAS.

Kleiner Schalten - Nanoelektronik [pdf]
Die herkömmliche Chiptechnik könnte bald an ihre Grenzen stoßen, entsprechend eifrig wird nach möglichen Nachfolgern gesucht. Die Ideen reichen von Tausendfüßlern aus Silizium bis zu Rechnern aus DNA. Doch sind das wirkliche Alternativen?
Erschienen am 16.11.06 als „Teil 6: Nanoelektronik“ der FTD-Serie Nanotechnik./em>

Eine überzeugende Lösung [pdf]
Salze, die schon bei Raumtemperatur flüssig sind, gelten als neue Wunderwaffe der Chemie: Sie lösen sogar die störrische Zellulose aus Pflanzen und erschließen der chemischen Industrie damit den häufigsten nachwachsenden Rohstoff der Welt.
Erschienen am 31.01.07 in der Berliner Zeitung.

Perfektionist mit Bedacht [pdf]
Walter Birchmeier ist einer der führenden Krebsforscher Deutschlands. 2005 wurde er Leiter des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin. Das Porträt zeigt den nachdenklichen Schweizer in seiner neuen Rolle – zwischen Wissenschaft und Administration.
Erschienen am 21.03.2005 in der FTD-Serie „101 Köpfe der deutschen Forschung“.

Neues Leben für die Platte [pdf]
Endlos erstrecken sich Plattenbausiedlungen in ostdeutschen Städten, viele Wohnungen stehen dort seit langem leer. Rückbau ist angesagt. Für Berliner Ingenieure erschließt sich damit ein reicher Schatz: Sie erforschen, wie man aus alten Platten neue Häuser baut.
Erschienen am 17.06.2005 in der FTD.
Zum selben Thema hat die Autorin zusammen mit Inge Brinkmann und Andrea Oster auch ein TV-Beitrag verfasst, der am 07.09.2005 in der Sendung nano auf 3Sat ausgestrahlt wurde.

Aus der Zeche in den Tank [pdf]
Wenn der Chemiker und Kohlenforscher Mathias Haenel aus seinem Bürofenster schaut, sieht er nicht mehr viel vom einstigen Kohlenpott. Dabei könnte er dem schwarzen Gestein zu einer zweiten Karriere verhelfen – in flüssiger Form, als Ersatz für das zur Neige gehende Öl.
Erschienen am 24.03.2006 in der Berliner Zeitung.

Wurm ohne Ende [pdf]
Saitenwürmer sind hinterhältige Kreaturen. Zwecks eigener Vermehrung können sie ihr wasserscheues Wirtstier in einen todbringenden Tümpel treiben. Doch damit nicht genug.
Erschienen am 09.04.06 in der FAS.

 
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